Echtes Olivenöl aus Spanien.
Wir begleiten jede einzelne Olive von der Blüte bis zur Pressung. Entdecke spanisches Olivenöl, wie es sein sollte: Kaltgepresst, ehrlich im Geschmack, transparent in der Herkunft und mit tiefem Respekt vor der Natur erzeugt.
Warum Olivenöl direkt vom erzeuger?
Da wir die direkte Verantwortung für jeden Arbeitsschritt tragen, entfällt das Mischen von Chargen unklarer Herkunft. Gleichzeitig unterstützt dein Kauf unmittelbar die kleinbäuerliche Landwirtschaft in Spanien, fördert den Erhalt traditioneller Kulturlandschaften und sichert die Einhaltung ökologischer Standards, wie etwa den gezielten Vogelschutz während der Ernte.
Unser Olivenöl steht für den unverfälschten Geschmack unserer Heimat: Andalusien, Spanien. Für uns ist Qualität kein Zufall, sondern das Ergebnis unseres Handwerks.
Warum Mi Olivar: Eigenanbau, schonende Kaltpressung, geprüfte Transparenz und Naturverbundenheit
100 % Eigenanbau.
Wir kennen jeden Baum. Vom Schnitt im Winter bis zur Ernte im Herbst begleiten wir den gesamten Zyklus persönlich. Das ist unsere Garantie für absolute Reinheit.
Schonend kaltgepresst.
Während Handelsware oft lange Wege und Lagerzeiten hinter sich hat, pressen wir unsere Oliven sofort nach der Ernte. So bewahren wir Polyphenole und Aroma.
Geprüft. Transparent.
Wir verstecken uns nicht hinter vagen Etiketten. Wir legen Laborwerte offen und zeigen dir, wie unser Öl entstanden ist.
Mit der Natur.
Unser Handeln ist von Wertschätzung geprägt. Ob Tierschutz bei der Ernte oder ökologische Verantwortung im Hain: Wir arbeiten mit der Natur, nicht gegen sie.
Natürlich. kaltgepresst.
Die Bezeichnung „kaltgepresst“ ist für uns mehr als eine gesetzliche Vorgabe. Vielmehr leitet sie sich als Fundament aus dem Selbstverständnis unserer Arbeit ab.
Um die höchste Güteklasse Nativ Extra zu garantieren, werden unsere Oliven unmittelbar nach der Ernte bei Temperaturen von unter 27 °C in Spaniens prämierter Mühle „Oro del Desierto“kaltgepresst.
Finde dein Spanisches Original.
Mi Olivar: Unsere eigene Ernte
Diese Öle stammen zu 100 % aus unserem eigenen Anbau in Spanien. Wir begleiten jeden Schritt – vom Baum bis in die Flasche. Für alle, die die maximale Nähe zum Erzeuger suchen.
Geeignet für:
Puristen, Kenner und alle, die Wert auf kompromisslose Frische und Erzeuger-Transparenz legen.
Unsere Partner, unsere Qualität
Wir pflegen enge Freundschaften zu anderen Erzeugern in Spanien, die unsere Werte teilen. Diese Öle erweitern unser Sortiment um spannende Öl-Sorten und Geschmacksprofile, die wir selbst nicht anbauen.
Geeignet für:
Entdecker, die Abwechslung in der Küche suchen, aber dennoch nicht auf die Qualität von Mi Olivar verzichten wollen.
Erntedatum: Warum Ana früher erntet als ihr Papa.
Als Ana den Hain übernahm, gab es eine Diskussion, die zum Gründungsmoment ihrer Philosophie wurde. Ihr Vater erntete traditionell im Februar — spät, wenn die Oliven vollständig ausgereift waren und den höchsten Ertrag lieferten.
Diese Praxis hat einen historischen Grund, den man verstehen muss, um sie nicht falsch zu beurteilen. Über Generationen hinweg war Olivenöl in Andalusien kein Luxusgut, es war Nahrungsmittel und Lebensgrundlage zugleich. Spanien hat im 20. Jahrhundert, besonders in den Nachkriegsjahren, Phasen echter Not erlebt. Wer einen Olivenhain bewirtschaftete, dachte zuerst an eines: möglichst viel Öl aus den Bäumen holen, um die Familie zu ernähren. Späte Ernte bedeutete mehr Liter pro Baum. In Zeiten, in denen das Wichtigste war, dass überhaupt etwas auf dem Tisch stand, war diese Logik nicht nur nachvollziehbar — sie war überlebensnotwendig.
Ana wuchs mit dieser Prägung auf. Und doch entschied sie sich für November statt Februar.
Der Unterschied klingt klein. Er ist es nicht, aber er bedeutet auch etwas anderes als zu Zeiten ihres Vaters: Ana muss nicht mehr ums Überleben ernten. Sie kann sich die Frage stellen, die früher niemand stellen konnte: nicht „wie viel“, sondern „wie gut“.
Frühe Ernte bedeutet weniger Ertrag, aber deutlich mehr Polyphenole, intensivere Aromen und einen niedrigeren Säuregehalt. Als ausgebildete Olivenöl-Sommelière wusste Ana: Die positiven Eigenschaften der Olive sind am stärksten ausgeprägt, solange sie noch grün ist.
Diese Entscheidung — Qualität vor Menge — ist bis heute die Grundlage jeder Mi Olivar-Ernte. Sie ist auch ein stilles Zeichen dafür, wie sich die Beziehung zum eigenen Olivenöl über eine Generation verändert hat: vom Grundnahrungsmittel zum Qualitätsprodukt, vom Überleben zum Handwerk.
Spanien: Die Olivenölnation der Welt.
Wer über spanisches Olivenöl spricht, spricht über den mit Abstand größten Olivenölproduzenten der Erde. In der Saison 2024/25 produzierte Spanien rund 1,42 Millionen Tonnen Olivenöl. Mehr als jedes andere Land weltweit, und mit deutlichem Abstand vor Italien und Griechenland. Spanien ist zugleich der weltweit größte Olivenölexporteur.
Das eigentliche Herz dieser Produktion liegt nicht in Spanien insgesamt, sondern in einer einzigen Region: Andalusien. Hier entstehen etwa 70–75 % der gesamten spanischen Olivenölproduktion. Rund 28 % des weltweiten Olivenöls kommen aus dieser einen Region. Die Provinz Jaén gilt dabei als die „Ölkammer Spaniens“, aber auch Córdoba, Sevilla und Granada tragen erheblich zur Produktion bei.
Diese schiere Größe hat eine Kehrseite, die für die Kaufentscheidung wichtig ist: Ein erheblicher Teil des spanischen Olivenöls wird nicht direkt als „spanisches Olivenöl“ verkauft. Stattdessen geht es als Rohware nach Italien: allein zwischen Oktober 2024 und Juli 2025 stiegen Spaniens Exporte nach Italien um 89 %, wo es abgefüllt, vermarktet und oft zu deutlich höheren Preisen unter italienischem Namen weiterverkauft wird. Was als „italienisches Olivenöl“ im Regal steht, stammt häufig zumindest teilweise aus andalusischen Hainen.
Spaniens Olivenölproduktion inZahlen.
Zentrale Fakten zur größten Olivenölproduktion der Erde
Olivenöl, Saison 2024/25 — mehr als jedes andere Land weltweit
der gesamten spanischen Olivenölproduktion
des weltweiten Olivenöls — eine einzige Region
(2024/25)
Bio-Olivenanbaufläche in Andalusien
alter Familienhain, Sierra Nevada
Herkunft „Spanien" allein ist kein Qualitätsmerkmal — entscheidend ist der einzelne Erzeuger, nicht das Land.
Was bedeutet das für dich als Käufer:in?
Die Herkunftsangabe „Spanien“ allein ist kein Qualitätsmerkmal, denn Spanien produziert sowohl Industrieware für den Export als auch einige der besten Olivenöle der Welt. Der Unterschied liegt nicht im Land, sondern im Betrieb: ob ein Öl aus anonymer Großkooperative oder von einem identifizierbaren Erzeuger mit Namen, Hain und Erntejahr stammt.
Andalusien selbst treibt diese Qualitätsentwicklung aktiv voran: Die Fläche für ökologisch bewirtschaftete Olivenhaine ist in den letzten 10 Jahren auf über 134.000 Hektar gewachsen, mit kontinuierlich steigender Zahl zertifizierter Bio-Betriebe. Mi Olivar ist Teil dieser wachsenden Bewegung kleiner, unabhängiger Erzeuger, die Qualität vor Menge stellen, anstatt anonym an Großkooperativen zu liefern.
Lerne unseren Hain in Abrucena kennen!
Unsere Olivenbäume wachsen rund um ein kleines Bergdorf am Rand der Sierra Nevada: in Abrucena. Hier ist Ana, Gründerin von Mi Olivar, aufgewachsen. Und die Bäume, die sie heute pflegt, haben schon ihre Großeltern und Eltern gepflegt.
Spanisches Olivenöl: ein echtes Kulturgut.
In Spanien ist Olivenöl mehr als ein Grundnahrungsmittel. Es ist ein jahrtausendealtes Kulturgut, dessen Wurzeln bis in die Zeiten der Phönizier und Römer zurückreichen. Schon in der Antike galt das Öl aus den Provinzen Hispaniens als das kostbarste des Römischen Reichs.
Etwa 80 % der spanischen Olivenanbauflächen sind in der Hand von Familienbetrieben. Das spanische Landwirtschaftsministerium schätzt, dass allein in Andalusien der Großteil der Olivenhaine seit mehr als 3 Generationen in Familienbesitz ist – wie bei Mi Olivar.
Viele der Olivenbäume sind über 100 Jahre alt und wurden von den Urgroßvätern und -müttern der heutigen Familienbetriebe gepflanzt. Noch heute ernähren diese Bäume über 300.000 Familien in Spanien, die direkt vom Olivenanbau leben.








Unser Wissen. Deine Fragen.
Es gibt nicht das „eine“ beste Öl, aber es gibt ein entscheidendes Qualitätsmerkmal: Frische. Das beste spanische Olivenöl ist ein Nativ Extra, das ohne Umwege vom Hain in die Presse und zeitnah in die Flasche gelangt. Wir setzen auf Sortenreiz und schonende Kaltpressung, um die charakteristischen Aromen unserer Region – von fruchtig-mild bis angenehm pikant – unverfälscht zu bewahren.
Ein weiteres, wichtiges Qualitätsmerkmal ist die Ölsäure: bis einem Gehalt von 0,8 % ist bei Nativ Extra möglich. Unsere Mi-Olivar-Öle haben eine Säure von max. 0,13 %.
Ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis beginnt dort, wo Handwerk wertgeschätzt wird. Sehr gutes Bio-Olivenöl vom Erzeuger kann bei 15 € und 25 € pro 500ml liegen.
Warum? Weil die Pflege der Bäume, die Ernte von Hand oder mit kleinen Rüttlern und die sofortige Pressung Kosten verursachen, die man bei industrieller Massenware (oft unter 10 €) schlicht nicht decken kann. Bei uns kaufst du direkt – ohne teure Zwischenhändler.
Nein, denn beide Länder haben tolle und spannende Olivensorten und Geschmäcker. In beiden Ländern gibt es hochqualitative Öle und vorbildliche Erzeuger, die mit ganz viel Herz und Leidenschaft arbeiten. Gute Arbeit wird überall gemacht, ob in Italien, Griechenland oder wie bei uns in Spanien.
Achte auf spezifische Angaben:
- Steht eine konkrete Finca oder ein Dorf auf dem Etikett?
- Wichtig: Gibt es ein Erntedatum?
- Durch wen/welche Mühle wurde abgefüllt?
- Werden Laborergebnisse zur Verfügung gestellt?
Ein echtes Erzeugeröl versteckt sich nicht hinter vagen Formulierungen wie „Abgefüllt für ODER am…“. Wir bei Mi Olivar legen unsere gesamte Kette offen – von unseren Bäumen bis zu dir nach Hause.
Erfahre mehr über Mi Olivar.
Quellen.
Die in diesem Artikel genannten Marktdaten zu Spaniens Olivenölproduktion, Exporten und Bio-Anbaufläche basieren auf folgenden Quellen.
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Spanien produzierte in der Saison 2024/25 rund 1,42 Millionen Tonnen OlivenölDer Internationale Olivenölrat (IOC) bestätigt in seinen offiziellen Sektorstatistiken eine spanische Produktion von 1.419.000 Tonnen für die Saison 2024/25 – ein Plus von 66 % gegenüber dem Vorjahr und mit deutlichem Abstand die weltweit größte Erntemenge.Amtliche Quelle International Olive Council – Sektorstatistik →
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Andalusien erzeugt 70–75 % der gesamten spanischen OlivenölproduktionMehrere unabhängige Fachquellen bestätigen übereinstimmend, dass Andalusien für etwa drei Viertel der spanischen Gesamtproduktion verantwortlich ist und damit mehr Olivenöl erzeugt als jede andere Region der Welt.Fachpresse Olive Oil Lovers – Andalusia Production Share →
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Andalusien liefert rund 28 % des weltweiten Olivenöls, Jaén allein gilt als „Ölkammer Spaniens"Die Provinz Jaén produziert laut mehreren Quellen mehr Olivenöl als Italien insgesamt. Über 60 Millionen Olivenbäume stehen allein in Jaén, das 43 % von Spaniens Olivenöl und 28 % der weltweiten Produktion liefert.Fachpresse WorldStrides – Jaén, Land of the Olive Tree →
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Über 60 % der spanischen Exporte gehen als Fassware ins Ausland, besonders nach Italien, wo sie unter anderem Namen weiterverkauft werdenDer Olive Oil World Congress dokumentiert in seinem Branchenbericht 2025, dass mehr als 60 % der spanischen Exporte unverpackt verschifft werden – mit Italien als Hauptziel, wo das Öl abgefüllt und mit höherer Wertschöpfung re-exportiert wird.Branchenbericht Olive Oil World Congress – Spain Report 2025 →
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Spaniens Exporte nach Italien stiegen deutlich im Vergleichszeitraum 2024/25Der offizielle Außenhandelsbericht des spanischen Landwirtschaftsministeriums (MAPA) zeigt für den Zeitraum Oktober 2024 bis Januar 2025 einen Anstieg der Exporte nach Italien um 48 % im Volumen, auf über 89.000 Tonnen – ein Beleg für die strukturelle Abhängigkeit vom italienischen Re-Export.Amtliche Quelle MAPA via Olive Oil World Congress →
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Andalusiens Bio-Olivenanbaufläche liegt bei rund 134.000 HektarDie Junta de Andalucía bestätigt für 2023 eine ökologisch bewirtschaftete Olivenanbaufläche von knapp 134.800 Hektar – der mit Abstand größte ökologische Einzelkultur-Anteil der Region und stetig wachsend.Amtliche Quelle (Junta de Andalucía) Mercacei – Junta de Andalucía Daten →
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Etwa 80 % der spanischen Olivenanbauflächen sind in Familienbesitz, Olivenanbau ernährt über 300.000 FamilienDas spanische Landwirtschaftsministerium (MAPA) bestätigt, dass sich mehr als 350.000 Landwirte dem Olivenanbau widmen und der Sektor weit über eine reine Wirtschaftsbedeutung hinaus soziale und territoriale Tragweite für den ländlichen Raum Spaniens hat.Amtliche Quelle (MAPA) MAPA – Aceite de Oliva Sektordaten →